Der KUNSTSPLITTER hat in den letzten 5 Jahren in vielen Ausstellungen gezeigt, wie vielseitig und lebendig junge Menschen ihr Leben, ihre Gedanken und ihre Vorstellungen selbst gestalten, welches Potential in junger Kunst steckt und wie Lebenswege mit Kunst bereichert werden können. Unsere Fotogalerie bietet viele Bilder dazu. Für die Mitarbeit in dieser Zeit bedanken wir uns ganz herzlich bei allen, die rundherum den KUNSTSPLITTER begleitet und geprägt haben - bei allen KünstlerInnen, allen Gästen, allen UnterstützerInnen und allen GeldgeberInnen.
Nach diesen 5 Jahren werden wir jetzt unsere bisherige Ausstellungsform abschließen und planen mit anderen Initiativen und jungen Galerien einen Erfahrungsaustausch über die Impulse, die Notwendigkeit, die Veränderungen, die junge Kunst geben. Die Idee hat den Arbeitstitel "Triadische Betrachtung" und möchte Kommentare zusammenstellen von jungen Menschen, die ausgestelllt haben, den Weg in die Kunst suchen oder sich durch Kunst gerne inspirieren lassen. Wenn ihr mitmachen wollt, freuen wir uns über eine email.
Das war unsere Projektidee
Junge Menschen hinterlassen KUNSTSPLITTER im Leben, in der Stadt, an vielen Orten. Menschen stehen im Mittelpunkt - als gestaltete Charaktere, beim Miteinander Tun, beim Miteinander Schauen. Kunst wird zu Augenblicken des Alltags, spielt mit uns, schafft Mehrwert, gibt ein Zuhause.
Der KUNSTSPLITTER war ein Projekt, bei dem junge Leute im Alter von 15 bis 25 Jahren ihre Werke in Form von Performances, Installationen, Bildern, Skulpturen, Drucken oder Fotos ausstellten. Die Ausstellungen fanden in der Scheune vom BauHof in Wiesbaden-Biebrich, in leeren Läden in der Wiesbadener Innenstadt und manchmal an ganz anderen Orten statt.
Im April 2006 startete der KUNSTSPLITTER mit seiner ersten Einzelausstellung. Was von den jungen Künstler/innen bisher auf hohem Niveau, mit viel Einsatz und Begeisterung gezeigt wurde, macht die Notwendigkeit und die Chancen dieser Freiräume sehr deutlich. Und sie zeigen, dass diese Freiräume eine Zukunft im kulturellen Leben darstellen und dass den jungen Menschen diese Zukunft auch mit vollstem Vertrauen selbst in die Hände gelegt werden kann.
